Träumerle

Der Blog zur Aue

Vom Storch und dem Kater

Fast jeden Morgen steht ein Storch auf der Wiese in der Aue. Aber ich habe immer nur die kleine Kamera mit, daher gibt es keine näheren Aufnahmen (habe den Ausschnitt schon vergrößert).

Und wie im letzten Jahr Theo, so steht nun der kleine Mauz gebannt da und schaut, was das wohl ist. Und dann schleicht er sich an 🙂 Tief geduckt den ganzen Weg durchs Gras, fast bis ran.

Aber er stellt fest, dass dieser Vogel wohl doch etwas groß ist zum Jagen und kommt ganz flink zu mir zurück gerannt :mrgreen:

Den Storch hat es nicht gestört, er blieb stehen.

Heiß ist es die letzten Tage. Über 30 Grad heut. Mir fehlt jeglicher Ansporn für irgend eine Arbeit, ich habe zu nichts Lust. Nun soll es heut angeblich noch stürmen und hageln. Es trübt sich schon ein draußen und ich hoffe, dass es nicht so schlimm wird.

Liebe Kumpel

Jeden Tag aufs Neue habe ich Spaß mit den Miezen. Auch wenn es manchmal stressig wird, vor allem wenn es ums Futter geht. Alle haben Hunger, jeder stürzt sich auf den Napf des anderen und schaut, ob der vielleicht was Besseres bekommt :mrgreen:

Theo ist schon satt und faulenzt, Mauz ist nur am Futtern 🙂

Wenn es zu heiß ist mittags, dann schaffen es alle gerade noch bis in den kühlen Hausflur. Fallen lassen und verschnaufen:

Manchmal bewachen beide den Vordereingang. Hier will Theo gerade ausholen und Mauz geht schon in Deckung, hat die Augen zugekniffen 🙂

Doch es sind nur Spielereien, ernsthaft haben sie sich noch nicht bekämpft. Und gepennt wird dann auch gemeinsam:

Habt alle ein erholsames Wochenende und habt eure Mitmenschen und Tiere lieb!

Pause beendet

Es muss mal weitergehen, so lange wollte ich gar nicht Pause machen. Der Kopf ist wieder frei und die Lust zum Bloggen ist auch wieder da.
Ruhe ist wieder eingekehrt auf unserer Straße. Fast zwei Wochen lang wurden Bäume zersägt und geschreddert.

Da stand mal ein Gewächshaus in Nachbars Grundstück, gerade erst errichtet im Frühjahr. Der größte Baum des Weges landete beim Unwetter im Juni genau darauf.

An den Wegesrändern liegen überall noch Bäume, riesige Äste und Wurzelballen.

Die Waldwege sind gesperrt, es wurden Warnungen des Landratsamtes veröffentlicht. Viele Wege sind noch unpassierbar. So auch unser Lieblingspfad:

Jeden Tag sieht man Forstfahrzeuge, hört man das Geräusch von Sägen und Häckslern. Der Weg vor unserem Haus in die Aue sieht jetzt kahl aus, daran muss ich mich erst gewöhnen.

Theo klettert überall herum, da muss ich aufpassen.

Nach Schwüle und Hitze in den letzten Tagen haben wir nun seit gestern immer wieder heftige Regenfälle und Gewitter. Endlich etwas Abkühlung, ich habe nichts dagegen.

Und nun mache ich mich mal an eine Blogrunde und schaue bei euch nach Neuigkeiten.

Mauz träumt

Da muss ich nicht viel schreiben, kann nur schmunzeln:

Prinz Mauz auf der Erbse 🙂

 

 

Ich komme derzeit kaum zum Bloggen. Aber wenn alles erledigt ist, dann bin ich wieder regelmäßiger da.

Mal was Lustiges

Ich habe immer Hunger. Und Mauz passt zu mir. Er ist ein Vielfraß, so was gibt es gar nicht. Fressen und Schlafen – das sind offenbar die wichtigsten Dinge für ihn 🙂

Das Kalenderblatt musste ich einfach haben und nun klebt es am Kühlschrank. Kann mir nicht passieren :mrgreen:

Liebe ist …

Ohne viele Worte. Einfach nur zum Schauen und Herz erfreuen. Johnny und Mauz:

Das heftige Gewitter ist an uns heut vorbei gezogen. Aber da, wo es grollte – oh weh, es hat ewig ohne Unterlass gedonnert.

Tierische Story

Ich will euch  nicht länger warten lassen mit meiner neuen tierischen Geschichte. Sie ist so schön, weil sie schnell gut ausging.
Am Samstag stand plötzlich ein großer Hund vor unserer Tür, total erschöpft. Er stürzte sich auf das Katzenfutter unter der Bank, hechelte, war aber ganz zutraulich. „Wer bist du denn, wo kommst du denn her“? war meine erste Reaktion. Sofort bekam er Wasser und Hundefutter. Ratzfatz waren zwei Tagesrationen von Johnny weg.
Glücklicher Umstand: er trug ein Halsband mit seinem Namen und einer Handynummer. Also erst mal ab in den Garten gesperrt und telefoniert. Leider ging erst mal niemand ran.

Es war ein Wachtelhund.

Da es ein Jagdhund war, rief mein Mann inzwischen unseren kleinen Förster an. Förster und Jäger – auch wenn sie weiter auseinander wohnen und arbeiten – kennen untereinander ihre Hunde. Hätte ja sein können … Er wiederum informierte seinen befreundeten Revierleiter hier in Königsbrück. Lustiges Fazit: der zugelaufene Hund ist der Bruder des Hundes vom Revierleiter hier, man kennt sich. Die Welt ist doch ein Dorf 🙂

Inzwischen meldete sich der Besitzer und holte seinen Liebling sofort ab. Wie vermutet war es ein Förster und Jäger, er war zu einem Arbeitseinsatz im Nachbardorf. Dort hatte der Sturm auch so viele Bäume umgelegt.
Der arme Hund war total knülle und wurde sogar zum Auto getragen. Wir mussten lachen. Aber er war schon alt und war ausgebüxt.

So ging alles gut aus.
Und nun bin ich mal gespannt, wer oder was als nächstes bei uns um Hilfe bittet 🙂

Wir haben es geschafft.

Unser Grundstück ist wieder vorzeigbar. Freitag und gestern haben wir geräumt, aufgesammelt, gefegt, Fußweg und Straße gesäubert.

Die Feuerwehr von Kamenz musste ja am Donnerstag extra anrücken, weil die Hebebühne unserer nicht ausreichte in der Höhe. Ein Baum unserer Lieblingsnachbarn musste gekürzt werden, denn er drohte auf die Straße zu stürzen.

 


So sah „unser“ Auenweg direkt vor dem Haus aus. Einige Bäume wurden inzwischen zersägt, aber ein Durchkommen gibt es noch nicht.

Dieser Riese versperrt noch den Weg. Auch hier reicht die Technik unserer Feuerwehr nicht aus, es muss größere Gerätschaft her:

Über Nebenstraßen habe ich heut Mittag mal versucht, in die Aue zu kommen. Aber welchen Weg ich auch einschlagen will mit Johnny, es geht nicht weiter. Alles abgesperrt. Umgestürzte Bäume und Äste blockieren die Wege. Es wird wohl lange dauern, bis wir hier wieder spazieren können.

Auf dem Friedhof war am Samstag Arbeitseinsatz. Wir können ihn jetzt wieder betreten.

Hier stand das Wasserbecken:

Ein symbolträchtiges Bild. In all dem Drama gibt es Hoffnung, Hilfe, Zuversicht:

Bei der Aufräumarbeit am Samstag gab es auch noch eine tierische Geschichte. Mir ist wieder mal ein Tier zugelaufen. Es muss sich wohl in der Tierwelt herum gesprochen haben, dass es bei mir Hilfe gibt 🙂 Doch das erzähle ich später. Nur so viel: es gab ein gutes Ende 🙂

Ich möchte mich bei euch allen für die lieben Kommentare bedanken. Ich habe mich bei jedem einzelnen persönlich gemeldet und hoffe, ich habe niemanden vergessen. Danke für so viel Mitgefühl!

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